Radiologie Ziesler

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Was ist eine Computertomografie?

Die Computertomografie (CT) ist eine Weiterentwicklung des klassischen Röntgenverfahrens. Hierbei werden durch die rechnergestützte Auswertung einer Vielzahl von verschiedensten Aufnahmen, überlagerungsfreie, zwei- oder dreidimensionale digitale Schnittbilder erzeugt.

Die Methode wurde innerhalb weniger Jahre zu einem der wertvollsten diagnostischen Verfahren der Radiologie.



Wie läuft eine Computertomografie ab?

Die Computertomografie findet meistens in Rückenlage auf einer Liege statt, die Sie zu Beginn der Untersuchung in die ringförmige Öffnung (Gantry) hinein fährt. Zum Schutz vor der Röntgenstrahlung verlässt das Personal während der Aufnahme den Raum. Während der Untersuchung kann der Patient aber über eine Wechselsprechanlage mit dem Personal kommunizieren. Je nach untersuchter Körperpartie bewegt sich die Liege während der Untersuchung durch die Öffnung des Gerätes.


Der Patient sollte während der Computertomografie so entspannt und ruhig wie möglich liegen und die Atemanweisungen des Personals genau befolgen.


Die Untersuchungsdauer hängt von der Fragestellung, dem zu untersuchenden Gebiet und der Leistung des CT-Gerätes ab. Sie schwankt zwischen einigen Minuten und einer halben Stunde.


Wann wird die Computertomografie angewendet?

Die CT findet Anwendung vor allem bei:

  • Untersuchung des Kopfes: Gehirn, Darstellung der Nasennebenhöhlen und des Mittelohres
  • Untersuchung zur Stadieneinteilung von Tumoren  (Tumor Klassifikation oder "Staging", Krebsdiagnose, Tumornachsorge)

 




  • Darstellung der Halsweichteile
  • Brustraum: Verdacht auf Lungenkrebs, Nachweis von Lungenembolien, empfindliche Veränderungen, Erkrankungen des Lungengerüstes
  • Wirbelsäule: Bandscheiben der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Bauchbereich: bei akut einsetzenden, heftigsten Bauchschmerzen, bei Verdacht auf Tumore, zum Nachweis einer geplatzten Hauptschlagader, bei unklaren Bauchbeschwerden zur Darstellung der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Milz, der Nieren, Nebennieren und der Gefäße sowie Sitzknoten des Bauchraumes
  • Darstellungen des Bewegungsapparates: komplizierte Brüche, die im herkömmlichen Röntgen nicht eindeutig zu klären sind
  • Darstellungen von Knochen und Skelett: hierbei besteht die digitale Nachbearbeitungsmöglichkeit in 3D (volumerendering-Technik)



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